Auf den Spuren des Adlerwegs
Anspruchsvolle Hüttentour auf dem Lechtaler Höhenweg in den Lechtaler Alpen.
Eine Tour für erfahrene Bergwandererinnen und Bergwanderer: Auf den Spuren des Adlerwegs führt diese alpine Hüttentour durch die Lechtaler Alpen, vorbei an glasklaren Bergseen, schroffen Felsen, aussichtsreichen Übergängen und kleinen, gemütlichen Hütten. Wer Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Kondition mitbringt, erlebt hier eine der charaktervollsten Mehrtagestouren Tirols.
Dauer
6 Tage von Sonntag - Freitag
Alpine Hüttentour mit besonderem Charakter
Großartige Landschaft, bizarre Felszacken, hohe Wände und gemütliche Hütten prägen diese Reise. Der Lechtaler Höhenweg verbindet Stützpunkte in Höhenlagen zwischen etwa 2.000 und 3.000 Metern und führt durch einen besonders eindrucksvollen Teil der Nördlichen Kalkalpen.
Die Route folgt den Spuren des Adlerwegs und zeigt die Lechtaler Alpen von ihrer wilden, botanisch vielfältigen und zugleich gastfreundlichen Seite. Unterwegs wechseln schrofiges Gelände, grüne Almwiesen, Bergseen, aussichtsreiche Joche und einfache Hüttenatmosphäre.
Diese Tour ist keine einfache Genusswanderung, sondern eine echte alpine Unternehmung. Sie passt zu Gästen, die Erfahrung in den Bergen haben, leichte Kletterpassagen nicht scheuen und Freude an einem aktiven, reduzierten Hüttenerlebnis haben.
Tourbeschreibung (Zusammenfassung)
Tag 1 Boden - Pfafflar - Galtseitejoch - Hanauer Hütte
Tag 2 Gufelsee - Bittrichsee - Bitterscharte - Württemberger Haus
Tag 3 Großbergspitze - Seescharte - Unterer Seewisee - Memminger Hütte
Tag 4 Parseiertal - Grießlscharte - Ansbacher Hütte
Tag 5 Flarschjoch - Alperschonerjoch - Hinterseejöchl - Kaiserjoch - Leutkircher Hütte
Tag 6 Bodenalp - Lech oder Kaisers
Witterung, Schneelage oder regionale Veränderungen können Anpassungen des Tourenverlaufs erforderlich machen. Der ausgeschriebene Verlauf kann deshalb nicht im Detail garantiert werden.
Mindestteilnehmerzahl
6 Personen, max. 8 Personen
Preis per Person:
985,00 €
Hier geht es zu den Zahlungs- und Stornierungsbedingungen
Für wen eignet sich diese Tour?
Die Adlerweg-Tour eignet sich für erfahrene Bergwandererinnen und Bergwanderer mit guter Kondition, sicherem Tritt und Schwindelfreiheit. Steile und schmale Wege, blockiges Gelände, ausgesetzte Passagen und einzelne drahtseilversicherte Stellen gehören zum Charakter dieser Reise. Wer bereits mehrtägig in den Bergen unterwegs war und sich auf langen Tagesetappen wohlfühlt, findet hier eine intensive und sehr abwechslungsreiche Hüttentour. Wer noch keine Erfahrung mit alpinen Mehrtagestouren hat, sollte sich vorab gut vorbereiten oder zunächst eine kürzere Tour wählen.
Kondition
Auf- und Abstiege bis zu 1400 Höhenmetern mit einer maximalen Gehzeit von 7 bis 9 Stunden pro Tag, abhängig von der Witterung, der Wegbeschaffenheit und der Kondition der Gruppe. Größere Pausen erfolgen nach etwa 1 bis 2 Stunden Gehzeit. Bei Touren in Höhenlagen über 3.000 m wird eine vorherige Akklimatisierung empfohlen.
Technik
Diese Routen sind überwiegend anspruchsvoll mit einer Tendenz zu schweren Bergwegen. Die steilen und schmalen Wege führen teilweise durch wegloses, mit Steinblöcken versehenes Gelände. Ausgesetzte Passagen, die stellenweise mit Drahtseilen gesichert sind, sollten dir keine Probleme bereiten. Je nach Wetterlage und Schneeverhältnissen in den Bergen kann es sehr anspruchsvoll werden. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Bergwandererfahrung sind hier unbedingt erforderlich.
Im Reisepreis enthalten
Staatlich geprüfter Berg- oder Wanderführer
5 x Ü/HP in Hütten (MBZ oder Lager)
Rücktransfer
Zusatzkosten
Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 € p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung
Parkgebühren
Unterbringung & Verpflegung
Unterbringung
In den Hütten sind wir im Matratzenlager oder in Mehrbettzimmern untergebracht. Auf allen Hütten gibt es Waschräume, einige Hütten bieten auch eine Duschmöglichkeit.
Verpflegung
In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung, spätestens zwei Wochen vor Tourenstart, angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir am Morgen ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu trinken und einen kleinen Snack (Energieriegel) für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Tourentagen informiert dich dein Guide.
Termine
S109-26-2 12.07.2026 - 17.07.2026 mit Gregor Rauser (Warteliste)
S109-26-3 26.07.2026 - 31.07.2026 mit Georg Kaufmann (Warteliste)
S109-26-4 09.08.2026 - 14.08.2026 mit Edi Radeticchio (Warteliste)
S109-26-5 23.08.2026 - 28.08.2026 mit Brian Kennedy
S109-26-6 06.09.2026 - 11.09.2026 mit Wolfi Schmidt
Treffpunkt
11:00 Uhr Parkplatz Hanauer Hütte, Boden, Österreich
Rückkehr
am letzten Tag ca. 13:00 Uhr
Parken
kostenpflichtiger Parkplatz Hanauer Hütte in Boden (nur Münzzahlung möglich)
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Zur Region
Das Lechtal ist ein Alpental in Österreich, das zu einem großen Teil zu Tirol und zum kleinen Teil zu Vorarlberg und Bayern gehört. Es wird vom Lech durchflossen. Geografisch ist es im Süden von den Lechtaler Alpen und im Norden von den Allgäuer Alpen begrenzt, das Quellgebiet ist das Lechquellengebirge.
Die Ferienregion Tiroler Lechtal liegt eingebettet zwischen den Lechtaler und Allgäuer Alpen. Die Unberührtheit des Lechs war vor einigen Jahren Anlass, den Fluss unter Schutz zu stellen. Das ursprünglich geschützte Gebiet, Natura-2000 wurde anschließend zum Naturpark erklärt. Heute erstreckt sich dieser über eine 42,38 km² große Fläche im Herzen der Region Lechtal.
Die Lechtaler Alpen sind ein Kettengebirge mit einem ausgeprägten Hauptkamm und reich verzweigten, langen Seitenkämmen. Die Längserstreckung ist etwa 70 km, die durchschnittliche Breite 20 km. Kennzeichnend ist ein vielfältiger, oft kleinräumig wechselnder Gesteinsaufbau überwiegend aus Sedimentgesteinen, der zu einem sehr abwechslungsreichen Landschaftsbild führt. Wichtigster Gipfelbildner ist der Hauptdolomit, der für oft brüchige, stark zergliederte und schuttreiche Berge sorgt (z. B. Dremelspitze, Leiterspitze, Vorderseespitze, Vallesinspitze). Ebenso bedeutend ist der Fleckenmergel mit gelblich-brüchigen Schuttbergen in größeren Höhen (z. B. an der Parseierspitze, Trittkopf, Freispitze) sowie blütenreichen, dichten grünen Matten in mittleren Höhen. Für scharfe Grate sorgt der Aptychenkalk (Gipfelhaube der Parseierspitze, Roggspitze). Einen sehr harten, hellen Kalk mit besten Klettermöglichkeiten bietet der Oberrätkalk (z. B. Holzgauer Wetterspitze, Freispitze). Der Wettersteinkalk bildet die lange Mauer der Heiterwand und zeichnet sich durch ein kompaktes, wenig zergliedertes Erscheinen mit eindrucksvollen Felswänden aus.
Auf einer Länge von ca. 100 Kilometern und einer Höhe zwischen 2.000 und 2.500 Metern folgt der Lechtaler Höhenweg dem Hauptkamm der Lechtaler Alpen. Er ist ein Teilstück des nordalpinen Weitwanderweges 01 und des europäischen Weitwanderweges E4. Wie die Perlen einer Kette reihen sich auf ihm 13 Alpenvereinshütten aneinander. Die gut ausgebauten Schutzhütten bieten eine exzellente Versorgung der zahlreichen Wanderer.
Downloads und weitere Informationen
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Häufig gestellte Fragen zu alpinen Wandertouren
Warum mit Sörmland Outdoor in die Alpen?

