Lechquell Durchquerung
Der Geheimtipp der Bergschule - Eine landschaftlich wunderschöne Wanderung zum Ursprung des Lech: Sechs Tage lang führt die Lechquell-Durchquerung durch eine der eindrucksvollsten Gebirgsgruppen Vorarlbergs. Einsame Bergwege, kristallklare Bergseen, sanfte Grasberge, schroffe Felsen und mit etwas Glück Begegnungen mit Steinböcken, Murmeltieren und Gämsen machen diese geführte Hüttentour zu einem besonderen Alpenerlebnis.
Dauer
6 Tage von Sonntag - Freitag
Geführte Hüttentour zum Ursprung des Lech im Lechquellengebirge
Die Lechquell-Durchquerung gilt als Geheimtipp für alle, die eine alpine Mehrtagestour abseits der bekanntesten Klassiker suchen. Nach jeder Etappe wartet eine Hütte oder ein Gasthof mit herzhaftem Essen und einfacher, gemütlicher Bergatmosphäre.
Der Weg führt durch das Hufeisen der Lechquellen, vorbei an Wasserfällen, Hochalpen, Jöchern, Seen und aussichtsreichen Höhenwegen. Die Landschaft wechselt fast täglich ihren Charakter: mal grün und sanft, mal felsig und hochalpin.
Sörmland Outdoor ist dein Ansprechpartner für Anfrage und Information; die Durchführung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Bergschule Kleinwalsertal.
Tourbeschreibung (Zusammenfassung)
Tag 1 Bödmen - Gemsteltal - Widderstein Hütte - Körbersattel - Körbersee - Berghotel Körbersee oder Alternative
Tag 2 Schröcken - Hochgletscheralpe - Lagerzun - Biberacher Hütte
Tag 3 Untere und obere Alpschelle - E4 alpin - Gamsboden - Göppinger Hütte
Tag 4 Steinmayerweg - Johannisjoch - Freiburger Höhenweg - Freiburger Hütte
Tag 5 Steinernes Meer - Gehrengrat - Dalaaser Schütz - Spullersee - Ravensburger Hütte
Tag 6 Stierlochsattel - Gstuät - Bustransfer Hochtannbergpass - Hochalppass - Baad
Mindestteilnehmerzahl
6 Personen, max. 11
Preis per Person
965,00 €
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Für wen eignet sich diese Tour?
Diese Reise eignet sich für wandererfahrene Gäste mit guter Kondition, Trittsicherheit und Freude an mehrtägigen Bergtouren. Die Tagesetappen sind lang genug, um fordernd zu sein, bleiben aber bei guter Vorbereitung genussvoll.
Ideal ist die Tour für alle, die eine klassische Hüttentour in Vorarlberg erleben möchten, ohne auf eine professionelle Führung und eine bewährte Organisation zu verzichten.
Kondition
Auf- und Abstiege bis zu 1400 Höhenmetern mit einer maximalen Gehzeit von 7 bis 9 Stunden pro Tag, abhängig von der Witterung, der Wegbeschaffenheit und der Kondition der Gruppe. Größere Pausen erfolgen nach etwa 1 bis 2 Stunden Gehzeit. Bei Touren in Höhenlagen über 3.000 m wird eine vorherige Akklimatisierung empfohlen.
Technik
Diese Routen sind überwiegend anspruchsvoll mit einer Tendenz zu schweren Bergwegen. Die steilen und schmalen Wege führen teilweise durch wegloses, mit Steinblöcken versehenes Gelände. Ausgesetzte Passagen, die stellenweise mit Drahtseilen gesichert sind, sollten dir keine Probleme bereiten. Je nach Wetterlage und Schneeverhältnissen in den Bergen kann es sehr anspruchsvoll werden. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Bergwandererfahrung sind hier unbedingt erforderlich.
Im Reisepreis enthalten
Staatlich geprüfter Berg- oder Wanderführer
4 x Ü/HP in Hütte (MBZ oder Lager)
1 x Ü/HP im Gasthof (DZ oder MBZ)
Transfers
Zusatzkosten
Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 € p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung
Parkgebühren 5,00 € pro Tag
Unterbringung & Verpflegung
Unterbringung
In den Hütten sind wir im Matratzenlager oder in Mehrbettzimmern untergebracht. Auf allen Hütten gibt es Waschräume, einige Hütten bieten auch eine Duschmöglichkeit. Im Gasthof oder Hotel sind wir in Doppel- oder Mehrbettzimmern mit Dusche/WC untergebracht, vereinzelt gibt es Etagenduschen/WC. Hier werden Einzelreisende gleichgeschlechtlich untergebracht. Einzelzimmer stehen uns nicht zur Verfügung.
Verpflegung
In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung, spätestens zwei Wochen vor Tourenstart, angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir am Morgen ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu trinken und einen kleinen Snack (Energieriegel) für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Tourentagen informiert dich dein Guide.
Termine
S33-26-4 12.07.2026 - 17.07.2026 mit Andreas Pospischil
S33-26-5 19.07.2026 - 24.07.2026 mit Alexander Hinterramskogler
S33-26-6 26.07.2026 - 31.07.2026 mit Leonard Schaum
S33-26-7 02.08.2026 - 07.08.2026 mit Linus Walch
S33-26-8 09.08.2026 - 14.08.2026 mit Antonia Mathee (Warteliste)
S33-26-9 16.08.2026 - 21.08.2026 mit Marcel Löwy (Warteliste)
S33-26-10 23.08.2026 - 28.08.2026
S33-26-11 30.08.2026 - 04.09.2026 mit Matthias Feurstein
S33-26-12 06.09.2026 - 11.09.2026
S33-26-13 13.09.2026 - 18.09.2026
Treffpunkt
11:00 Uhr Bergschule Kleinwalsertal, Walserstraße 262, 6992 Hirschegg, Österreich
Rückkehr
am letzten Tag ca. 16:00 Uhr
Parken
Gerne kannst du dein Auto mit Anmeldung auf den Parkplätzen der Bergschule Kleinwalsertal für 5,00 € pro Tag abstellen.
Es fehlen noch Informationen? Schau doch bitte einmal hier!
Zur Region
Das Lechquellengebirge ist eine kleine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen. Es liegt zur Gänze im österreichischen Bundesland Vorarlberg und umfasst den Oberlauf des Lech mit seinen Quellbächen in Hufeisenform sowie das obere Großwalsertal.
Landschaftlich wird das Lechquellengebirge geprägt vom Gegensatz zwischen dem eher sanften, nach Nordosten geneigten und zur Donau entwässernden oberen Lechtal und den tiefen und zum Teil schroffen zum Rhein hin entwässernden Tälern. Die Wasserscheide verläuft hufeisenförmig um die Lechquellen herum, und das größere Gefälle zum Rhein hin führt dazu, dass (in geologisch relativ kurzen Zeiträumen) immer mehr Bäche vom Rhein angezapft werden und damit die Wasserscheide laufend gegen die Lechquellen hin verschoben wird. Ein ähnliches Phänomen tritt südlich und westlich der Donauquellen (durch die Wutach) ein.
Die hufeisenförmige Wasserscheide trägt zugleich die höchsten Gipfel, wobei die Gipfelflur von Südosten nach Nordwesten gegen den Bregenzer Wald abfällt.
Das Lechquellengebirge ist wenig erschlossen, sieht man von einigen Skiliften und Bahnen unmittelbar bei Lech und Zürs ab. In die Täler führen schmale Mautstraßen, von Lech besteht im Sommer ein Pendelbusverkehr an die Lechquellen. Dagegen ist die Erschließung für Wanderer ideal - durch ein System von Hütten, die durch einen Höhenweg verbunden sind. Er folgt dem gesamten Hufeisen der Gipfel, setzt aber, zumindest bis zum Beginn des Hochsommers, einige alpine Erfahrung voraus.
Der Lech, dessen Name etymologisch hergeleitet "Der Steinige" bedeutet, entspringt im Lechquellengebirge aus seinen zwei Quellbächen Formarinbach (Quelle nahe dem Formarinsee) und Spullerbach, der aus dem Spullersee abfließt, die sich bei Lech vereinigen. Zahlreiche hohe Berge gehören zum Lechquellengebirge, die drei höchsten übersteigen die 2.700m Marke: Große Wildgrubenspitze, 2.753 m, Rote Wand, 2.704 m, Großer Grätlisgrat, 2.702 m
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Häufig gestellte Fragen zu alpinen Wandertouren

