Dolomiten Traumziele
unvergesslich. Von König Laurins Reich im Rosengarten führt die Route über die Seiser Alm, vorbei an Plattkofel und Langkofel, weiter zur Sella, zum Piz Boè und schließlich rund um die Marmolada, die „Königin der Dolomiten“. Dich erwarten sechs Tage voller Kontraste: weite Hochalmen, schmale Bergwege, markante Felswände, aussichtsreiche Pässe und die besondere Atmosphäre klassischer Dolomitenhütten. Sörmland Outdoor ist dein Ansprechpartner für Anfrage und Information; die Durchführung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Bergschule Kleinwalsertal.
Dauer
6 Tage, Sonntag bis Freitag
Legendär, sagenhaft und hochalpin
Die Tour verbindet einige der bekanntesten Landschaften der Dolomiten zu einer kompakten, intensiven Wanderwoche. Gleich zu Beginn tauchst du in den Rosengarten ein, eine Felslandschaft voller Sagen und Abendlicht. Danach öffnet sich die Route zur Seiser Alm und zu den markanten Bergriesen Plattkofel und Langkofel.
Über das Sellajoch führt der Weg hinauf in die raue Welt der Sella. Wer möchte und wenn die Bedingungen passen, erlebt mit dem Piz Boè auf 3.152 Metern einen der großen Höhepunkte der Tour. Zum Abschluss wechselt die Landschaft noch einmal rund um die Marmolada mit ihren gewaltigen Felswänden.
Tag 1 Anreise Karerpass - Aufstieg zur Rotwandhütte
Tag 2 Valle de Vajolet - Zigoladepass - Grasleitenpass - Molignonpass - Tierser Alpl
Tag 3 Roßzahnscharte - Mahlknechtjoch - Friedrich August Hütte
Tag 4 Sellajoch - Val Lasties - Piz Boe - Fassa Hütte direkt auf dem Gipfel
Tag 5 Sass Pordoi - Bindelweg - Fedaiasee - Malga Ciapela - Rif. Falier
Tag 6 Ombrettapass - Val de Contrin - Solagna - Taxifahrt zum Karerpass
Mindestteilnehmerzahl
6 Personen, max. 11 Personen
Preis per Person: 1.045,00 €
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Für wen eignet sich diese Tour?
Diese Reise eignet sich für wandererfahrene Gäste mit guter Kondition, Trittsicherheit und weitgehender Schwindelfreiheit. Die Tagesetappen sind nicht extrem lang, führen aber durch alpines bis hochalpines Gelände und können je nach Wetter, Schneelage und Wegbeschaffenheit fordernd sein. Ideal ist die Tour für alle, die die Dolomiten intensiv erleben möchten: nicht als kurze Panoramatour, sondern als echte Hüttentour von Ort zu Ort mit professioneller Führung und bewährter Organisation.
Kondition
Auf- und Abstiege bis zu 1200 Höhenmetern mit einer maximalen Gehzeit von 4 bis 6 Stunden pro Tag, abhängig von der Witterung, der Wegbeschaffenheit und der Kondition der Gruppe. Größere Pausen erfolgen nach etwa 1 bis 2 Stunden Gehzeit.
Technik
Du wanderst hauptsächlich auf mittelschweren Bergwegen, die überwiegend schmal und steil sind. Die gelegentlich felsigen und exponierten Abschnitte sind gut mit Drahtseilen gesichert und erfordern hin und wieder den Einsatz der Hände. Je nach Wetterlage und Schneeverhältnissen in den Bergen kann der Untergrund rutschig sein. Für diese Touren solltest du bereits Wandererfahrung mitbringen sowie trittsicher und schwindelfrei sein.
Im Reisepreis enthalten
Staatlich geprüfter Berg- oder Wanderführer
5 x Ü/HP in Hütten (MBZ oder Lager)
Seilbahnfahrt
Transfers
Zusatzkosten
Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 € p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung
Parkgebühren
Unterbringung & Verpflegung
Unterbringung
In den Hütten sind wir im Matratzenlager oder in Mehrbettzimmern untergebracht. Auf allen Hütten gibt es Waschräume, einige Hütten bieten auch eine Duschmöglichkeit.
Verpflegung
In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung, spätestens zwei Wochen vor Tourenstart, angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir am Morgen ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu trinken und einen kleinen Snack (Energieriegel) für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Tourentagen informiert dich dein Guide.
Termine
S27-26-5 12.07.2026 - 17.07.2026 mit Ina Schulze (Warteliste)
S27-26-6 19.07.2026 - 24.07.2026 mit Wolfi Schmidt (Warteliste)
S27-26-7 26.07.2026 - 31.07.2026 mit Antonia Mathee (Warteliste)
S27-26-8 02.08.2026 - 07.08.2026 mit Andreas Pospischil (Warteliste)
S27-26-17 03.08.2026 - 08.08.2026 mit Nicole Heim
S27-26-9 09.08.2026 - 14.08.2026 mit Martin Lancaric
S27-26-10 16.08.2026 - 21.08.2026 mit Theresa Fendt
S27-26-18 17.08.2026 - 22.08.2026 mit Nicole Heim
S27-26-11 23.08.2026 - 28.08.2026 mit Anil Chapagain
S27-26-12 30.08.2026 - 04.09.2026 mit Brian Kennedy
S27-26-13 06.09.2026 - 11.09.2026 mit Antonia Mathee (Warteliste)
S27-26-14 13.09.2026 - 18.09.2026 mit Georg Kaufmann
Treffpunkt
13:00 Uhr Parkplatz am Karerpass, Karerpass Nr. 9, Trentino/Südtirol, Italien- unterhalb vom Gasthaus
Antermont
Rückkehr
am letzten Tag ca. 16:00 Uhr
Parken
kostenpflichtiger Parkplatz am Karerpass
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Zur Region
Die imposanten Berggipfel in den Dolomiten waren vor Jahrmillionen vom Meer umspült. Heute erheben sich in Südtirol, der nördlichsten Provinz Italiens, die majestätischen Dolomitengipfel, wie die drei Zinnen, über 3.000 m in die Höhe. Sie wurden nach dem Geologen Déodat de Dolomieu Dolomiten benannt - er hatte als erster die Zusammensetzung des vorherrschenden Gesteins analysiert. Im Jahre 2009 wurden die Dolomiten wegen ihrer einzigartigen Schönheit von der UNESCO zum Welterbe erklärt. Die Bewohner Südtirols schätzen ihre "bleichen Berge" doch nicht erst, seit andere dies tun. Die berühmten Felsen der Dolomiten haben Land und Leute seit jeher geprägt.
Die Dolomiten gehören zu den südlichen Kalkalpen, sie werden allgemein auch den Südalpen zugerechnet. Sie verteilen sich auf die Region Venetien und Trentino bzw. – zu etwa gleichen Teilen – auf die Provinzen Belluno, Südtirol und Trentino. Höchster Berg der Dolomiten ist die Marmolata mit 3.342 Metern Höhe. Weitere bekannte Gipfel oder Massive sind die Drei Zinnen, die Sella, der Rosengarten, der Schlern, die Geisler und der Langkofel.
Geschichte
Während der Völkerwanderung hat sich in den Dolomiten das ladinische Sprachgebiet entwickelt. Auch heute wird noch verbreitet ladinisch gesprochen. Aber mit der Entstehung Tirols und der Eingliederung des Trentino in das Heilige römische Reich ab dem Mittelalter durch bajuwarische Siedler wurde die Region teilweise germanisiert, daneben stößt vom Süden her bis heute das Italienische vor.
Durch die Dolomiten verlief während des ganzen hohen und späten Mittelalters sowie bis in die napoleonische Zeit die Grenze zwischen Deutschland bzw. Österreich und Italien. Auch zwischen 1866 und 1918 verlief hier die österreichisch-italienische Grenze. Sie folgte im Wesentlichen der heutigen Provinzgrenze zwischen Trentino-Südtirol und Venetien. Während des Gebirgskriegs 1915–1918, als Italien auf Seiten der Entente im Ersten Weltkrieg kämpfte, war die Grenze Gebirgsfront. Es gelang den Italienern allerdings im Zuge ihrer Offensive nur Cortina und Teile des Buchensteins zu besetzen, so dass die Front nach ihrer Stabilisierung in etwa vom Passo San Pellegrino über Marmolata, Col di Lana, Lagazuoi (siehe Lago di Lagazuoi), die Tofanen, Hohe Gaisl, Schluderbach, Monte Piana, Drei Zinnen und Paternkofel zum Kreuzbergsattel verlief.
Vielerorts sind noch heute Kriegsspuren zu sehen, insbesondere der durch Sprengung zum Einsturz gebrachte Gipfel des Col di Lana.
Downloads und weitere Informationen
Detailliertes Reiseprogramm
Ausrüstungsliste
Häufig gestellte Fragen zu alpinen Wandertouren
Warum mit Sörmland Outdoor in die Alpen?

